Zum Inhalt springen

Beiträge aus der Kategorie ‘Uncategorized’

Seminar / Workshop: Präsentationstraining

Seminar

Wann ist es wichtig, gut zu präsentieren?

  • Organisationen und Projekte stellen sich auf Konferenzen oder gegenüber fördernden Einrichtungen vor.
  • Sozialunternehmen wollen mit einem Pitch Förderer, Sponsoren, Kooperationspartner oder Investoren gewinnen.
  • Projekte stellen ihre Arbeit, ihre Ergebnisse, ihre Pläne einem Gremium von Entscheidungsträgern vor.
  • Lehrende, Dozenten und Vortragende wollen ihre Inhalte so vermitteln, dass sie Zuhörer/innen in Erinnerung bleiben.

Dabei muss es nicht immer gleich der große Auftritt vor einem großen Publikum sein. Auch in einem Gespräch in kleiner Runde ist es entscheidend, einen guten Eindruck zu machen. Gute Präsentationsfähigkeiten helfen dabei.

In der Realität sind viele Präsentationen leider wenig überzeugend oder schlichtweg langweilig. Hinzu kommt, dass es vielen Menschen nicht leicht fällt, vor anderen Leuten zu stehen und etwas zu präsentieren  („im Rampenlicht“). Vielleicht, weil sie das noch nicht häufig gemacht haben. Die Folge sind Nervosität und Lampenfieber.

Dabei ist anschauliches Präsentieren gar nicht schwer. Es ist eine Fähigkeit, die man üben kann. Und wenn man einige grundlegende Präsentationstechniken beherrscht, dann macht Präsentieren sehr viel Spaß – nicht nur den Vortragenden, sondern auch dem Publikum!

In dem Seminar „Präsentationstreining“ lernen und üben wir Techniken der Präsentation, und zwar auf interaktive und unterhaltsame Art und Weise. Besonders herzlich eingeladen sind Menschen, die sich ein wenig schwer mit diesem Thema tun, aber auch solche, die vorhandene Präsentationsfähigkeiten weiterentwickeln wollen. Das Seminar verbindet Elemente aus der Psychologie, der Theaterpädagogik und modernen Coaching-Ansätzen.

Themen sind:

  • Strukturierung von Vorträgen und Präsentationen
  • Psychologische Grundlagen (Lernen, Informationsvermittlung, Kommunikation)
  • Sprache und Körpersprache
  • Medieneinsatz und Gestaltung von Präsentationsmaterialien
  • Storytelling
  • Kreative Präsentationstechniken (Alternativen zum „Tod durch Power Point“)
  • Umgang mit Nervosität, Lampenfieber und schwierigen Situationen

 Formate

Seminare zu diesem Thema biete ich an in Form von kompakten Workshops und eintägigen Kompaktseminaren. Für Menschen, die in diesem Bereich bislang wenig Erfahrung sammeln konnten, ist erfahrungsgemäß eine überschaubare Gruppengröße angenehmer (bis zu 10 Teilnehmer/innen).

Kontakt

Möchten Sie für Ihre Mitgliedsorganisationen oder Ihre Mitarbeiter/innen ein Seminar anbieten? Dann kontaktieren Sie mich und wir sprechen darüber.

Zurück zur Seminar-Übersicht

Seminar / Workshop: Projektmanagement im gemeinnützigen Bereich

Seminar

Projekmanagement – gemeinnützige Projeke planen, umsetzen und abrechnen. Arbeit in gemeinnützigen Organisationen erfolgt immer häufiger in der Form von Projekten. Dafür gibt es verschiedene Gründe: Einerseits ist es eine Folge von zeitlich befristeter Förderung. Andererseits wollen sich aber auch viele Freiwillige nicht dauerhaft an eine Organisation binden, sondern sich projektbezogen oder punktuell engagieren. Dies erfordert von den Verantwortlichen neue Kompetenzen im Bereich des Projektmanagements.  Ein Projekt muss geplant, umgesetzt und im Falle einer Förderung verwaltet und abgerechnet werden.

Formate

Die Fortbildung „Projektmanagement“ vermittelt Grundlagen des Projektmanagements im gemeinnützigen Bereich. Alle Module zusammen nehmen 1,5 bis 2 Tage in Anspruch:

  • Planung
  • Umsetzung
  • Abrechnung

Module können auch einzeln gebucht werden.

Planspiele und Übungen

Das Besondere ist: Die einzelnen Projektmanagement-Module basieren nicht nur auf der Vermittlung der Theorie (viele Projektmanagement-Seminare vermitteln tatsächlich eher abstrakte Überlegungen, die im konkreten Projektmanagement-Alltag einer gemeinnützigen Organisation wenig hilfreich sind). Stattdessen werden die Seminarteilnehmer/innen in jedem Modul mit konkreten Aufgaben konfrontiert, die sie lösen müssen. So können sie in simulierten Projektmanagement-Aufgaben Lernerfahrungen sammeln und Kompetenzen erwerben.

Ein Beispiel aus Modul 3 (Abrechnung):

„Der zuständige Mitarbeiter für ein Projekt einer Organisation hat gekündigt und von einem Tag auf den anderen seinen Schreibtisch verlassen. Eines der Projekte, das er betreut hat, muss noch abgeschlossen werden. Und die Unterlagen landen auf Ihrem Schreibtisch!“ Im Rahmen dieser Übung erhalten die Teilnehmer/innen eine Projektdokumentation mitsamt Unterlagen, Notizen und Belegen. Sie müssen in Kleingruppen den Projektverlauf nachvollziehen und das Projekt abrechnen. Dabei werden Sie mit der chaotischen Dokumentation ihres Vorgängers konfrontiert. Es warten einige Überraschungen auf sie…

(Klingt dieses Beispiel ungewöhnlich? Es handelt sich eine zu Übungszwecken konstruierte Geschichte, die auf spielerische Art und Weise eine Projektmanagement-Herausforderung simuliert. Natürlich kommt so etwas in einer Organisation mit einem guten Projektmanagement nicht vor. Aber ich persönlich habe in meinem Berufsleben schon viele Dinge erlebt…)

Referenzen

Fortbildungen zum Thema Projektmanagement habe ich bereits angeboten für den Paritätischen, das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement BBE / Civil Academy, im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für den Bereich des EU-Projektmanagements und in vielen weiteren Zusammenhängen.

Kontakt

Möchten Sie für Ihre Mitgliedsorganisationen oder Ihre Mitarbeiter/innen ein Seminar anbieten? Dann kontaktieren Sie mich und erzählen Sie mir mehr über Ihr Vorhaben!

zurück zur Seminar-Übersicht

Seminar / Workshop: Storytelling für gemeinnützige Organisationen

Seminar

Was ist „Storytelling“? Storytelling ist die Kunst des Geschichtenerzählens. Aber warum sollten sich Organisationen mit diesem Thema beschäftigen? Ganz einfach: Erfolgreiche Organisationen und Unternehmen erzählen Geschichten!

Ein naheliegendes Beispiel aus der Wirtschaft ist Werbung. Ein guter Werbespot erzählt eine Geschichte. Menschen erinnern sich besser an Geschichten als an andere Formen der Informationsweitergabe. Dies lässt sich sogar neurologisch nachweisen. Darüber hinaus wird häufig vergessen, wie mächtig gute Geschichten sind. Sie können Millionen von Menschen derart fesseln, dass sie alles um sich herum vergessen!

Genauso wie erfolgreiche Unternehmen können gemeinnützige Organisationen die Macht der Geschichten nutzen. Und dafür benötigt man nicht das Budget einer Hollywood-Produktion! Auch kleine Projekte und Initiativen können und sollten Geschichten erzählen. Einsatzgebiete für Storytelling sind beispielsweise Fundraising, aber auch Öffentlichkeitsarbeit, Berichterstattung und Teambuilding.

In dem Workshop „Die Kunst des Geschichtenerzählens – Storytelling für gemeinnützige Organisationen“ lernen die Teilnehmer/innen, was eine gute Geschichte ausmacht und wie sie in der gemeinnützigen Arbeit eingesetzt werden kann. Wir werden gemeinsam spannende Beispiele für Geschichten analysieren, die Organisationen erzählen. Und natürlich werden wir eigene Geschichten entwickeln.

Wenn man sie richtig einsetzt, werden Geschichten zu einem machtvollen Kommunikationsinstrument!

Formate

Seminare zu diesem Thema biete ich an in Form von kompakten Workshops und eintägigen Kompaktseminaren. Storytelling-Workshops können auch sinnvoll an einem halben Tag durchgeführt werden. Sie machen den Teilnehmer/innen in der Regel viel Spaß, da kreatives Arbeiten erfordern.

Referenzen

Storytelling-Workshops und Fortbildungsangebote habe ich bereits durchgeführt für die Robert-Bosch-Stiftung, Aktion Mensch, das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement / Civil Academy, den Bund der Deutschen Landjugend und anderen Organisationen.

Kontakt

Möchten Sie für Ihre Mitgliedsorganisationen oder Ihre Mitarbeiter/innen ein Seminar anbieten? Dann kontaktieren Sie mich. Ich möchte gerne mehr über Ihr Vorhaben erfahren.

Zurück zur Seminar-Übersicht

White Men Can’t Jump

01/10/2014

Daniel

Der Basketballer Dennis Pilchowksy engagiert sich mit einer umstrittenen Initative für Basketballer, die nicht springen können. Ein Interview im Rahmen unserer neuen Reihe „Visionäre – Pioniere – Changemaker“.

Herr Pilchowsky….

Danny, bitte.

Danny, Sie haben gemeinsam mit anderen Betroffenen den Deutschen Basketball Verein für Vertikal Benachteiligte DBVV gegründet. Wie kam es dazu?

Ich spiele seit meinem 14. Lebensjahr leidenschaftlich gerne Basketball. Ich habe allerdings schon  früh gemerkt, dass ich anders bin. Obwohl ich sehr intensiv trainiert habe, habe ich nie eine Sprunghöhe von mehr als 50 Zentimeter erreicht.

logo_DBVV50 Zentimeter, das ist doch gar nicht schlecht.

Nicht schlecht? Das ist ein Witz. Bei einer Körpergröße von 1,90 m können Sie mit einem halben Meter Sprunghöhe gar nichts anfangen. Michael Jordan konnte mindestens doppelt so hoch springen.

Aber der hat in der amerikanischen Profiliga gespielt und war der beste Basketballer aller Zeiten.

Darum geht es hier doch gar nicht. Das Problem ist aus unserer Sicht die Hautfarbe. Ich hatte in der B-Jugend einen schwarzen Mannschaftskollegen, der war 10 Zentimeter kleiner als ich. Der sprang wie ein Känguru. Slam Dunk rückwärts aus dem Stand überhaupt kein Problem.

Sagt man eigentlich noch, dass jemand „schwarz“ ist?

Das ist mir schnurzpiepegal, wie man das nennt, es wissen doch alle, was gemeint ist.

Und Sie konnten keinen Slam Dunk?

Nein, ich konnte keinen Slam Dunk. Man trainiert hart, man versucht sich zu behelfen. Zum Beispiel durch aggressiven Körpereinsatz auf dem Spielfeld. So wie Bill Laimbeer, falls sie den noch kennen. Aber man macht aufgrund seiner Benachteiligung viele negative Erfahrungen. Dann habe sogar ich die Lust am Basketball verloren. Ich habe aufgehört zu spielen, wurde depressiv, habe zu viel getrunken. Mein Traum, einmal in der NBA zu spielen, ist geplatzt.

Und was ist dann passiert?

Ironischerweise habe ich durch meine Kneipenbesuche viele ehemalige Basketball-Spieler kennengelernt, denen es ähnlich ergangen war. Alles weiße Mittelschicht-Angehörige, die einfach nicht springen können. Die, wie wir sagen, vertikal benachteiligt sind. Viele traurige Schicksale darunter. Und da habe ich gemerkt: Ich bin nicht allein. Dann habe ich den DBVV gegründet.

Welche Ziele verfolgt ihr Verein?

Zuallererst möchten wir auf die Problematik hinweisen, sie in der Gesellschaft bekannt machen. Weltweit spielen fast eine halbe Milliarde Menschen Basketball. Offiziell gibt es keine Zahlen über vertikale Benachteiligung, aber die Dunkelziffer ist extrem hoch. Wir vom DBVV schätzen, dass mindestens 60 bis 70 Prozent aller Spieler in Deutschland von vertikaler Benachteiligung betroffen sind. Es gibt da überhaupt überhaupt kein Bewusstsein, in der Gesellschaft allgemein nicht und auch nicht beim DBB (Anmerkung: Deutscher Basketball-Bund). Das Thema wird totgeschwiegen. Wenn man aber einmal für die Problematik sensibilisiert ist, dann sieht man es als Basketballspieler überall. Und, man muss es auch einfach sagen dürfen, nahezu alle Betroffenen sind Weiße.

Sie meinen Menschen mit weißer Hautfarbe?

Das ist mir doch schnurzpiepegal, wie man das nennt, es weiß doch jeder was gemeint ist.

Und Menschen mit schwarzer Hautfarbe sind nicht davon betroffen?

(lacht) Schwarze? Ha! Auf Youtube können Sie sehen, wie Spud Webb den Ball noch mit 50 Jahren in den Korb reinzimmert. Und wissen Sie, wie groß der ist? 1 Meter 70!

Was ist mit Dirk Nowitzky? Der ist ja weiß.

Sicher, Dirk ist ok. Aber das ist doch keine Kunst, ein Dunking zu schaffen, wenn man 2 Meter 13 groß ist. Außerdem macht der gar keine Dunkings, der schießt immer nur 3er. Bei vielen Weißen sitzt das tief drinnen, diese Angst, geblockt zu werden.

„Das Thema wird totgeschwiegen“

 

Danny, kann es sein, dass Sie einfach neidisch sind auf die Fähigkeiten anderer?

Natürlich sind bei mir als Betroffenen da auch Emotionen im Spiel, aber die versuche ich aus meiner täglichen Arbeit rauszuhalten.

Ich höre da bei Ihnen eher rassistische Untertöne raus.

Es geht hier nicht um Rassismus, es geht um Fakten. Sehen Sie, in den USA geht es die ganze Zeit um die armen Schwarzen, benachteiligt hier, benachteiligt da, und da mag ja geschichtlich was dran sein. Aber schauen Sie sich mal bitte den Basketballsport an. Jetzt ist es an der Zeit, dass wir weißen Basketballer sagen: Es reicht. Vertikale Benachteiligung muss endlich ein Thema werden!

Welche Ziele verfolgt Ihre Initiative?

Zur Zeit arbeiten wir an einem Flyer, um auf das Problem aufmerksam zu machen. Wir sind gerade im Gespräch mit dem Finanzamt, um gemeinnützig zu werden. Ein weiterer Schritt wäre es, eine andere Atmosphäre in den Basketball-Hallen zu schaffen, zum Beispiel indem man andere Musik spielt und nicht immer nur Hip Hop. Warum nicht mal Heavy Metal oder auch mal Schlager. Langfristig sind weitergehende Maßnahmen denkbar, man könnte zum Beispiel die Korbhöhe senken. Und um es hier noch mal ganz deutlich zu sagen: Wir sind keinesfalls gegen…für den Ausschluss von schwarzen Spielern aus dem deutschen Basketball. Da könnte man ja die ganzen Kroaten und Serben auch gleich rausschmeißen. Nein, es muss eine andere Lösung geben. Grundsätzlich geht es uns um Gerechtigkeit.

Wer unterstützt Ihre Initiative?

Zum einen sind das unsere Mitglieder, wir treffen uns bislang ein bis zweimal die Woche im kleinen Kreis und diskutieren. Weiterhin haben wir den ehemaligen NBA-Spieler Brian Scalabrine gebeten, eine Schirmherrschaft für den DBVV zu übernehmen. Die Antwort steht aber noch aus.

Hat die Gründung des DBVV ihr Leben verändert?

Ja. Ich spiele wieder. In einer Freizeitmannschaft, mit anderen Betroffenen, einmal die Woche.

Und die Kneipenbesuche?

Ich gehe nur noch gelegentlich in die Kneipe, zum Beispiel zu den Treffen unserer Mitglieder. Ich habe auch das Rauchen eingeschränkt.

Wie wäre es, wenn Sie mehr trainierten?

Machen Sie sich jetzt lustig über mich? Ich bin jetzt Mitte 30, da steckt der Körper nicht mehr so viel weg. Und gegen die Genetik kommt man sowieso nicht an.

Herr Pilchowsky, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Wenn Joachim Löw Sozialpdädagoge wäre

06/11/2013

Daniel

„Super, super! Weiter so! Ganz toll!

Du, André? André! Kommst Du mal her bitte? Du gehst jetzt mal raus, der Lukas will auch noch spielen. Ja, ich weiß, das ist jetzt schwer für dich, du spielst ja so gerne, aber der Lukas will eben auch mal. Ihr müsst euch abwechseln. Jeder darf mal. Du weißt doch, dass das so ist. So, Lukas, rein mit dir. Viel Spaß! Und du, André, setz dich doch erst mal auf die Bank, da ist noch ein Platz frei. Komm erst mal an. Du hast sooo toll gespielt. Möchtest du etwas zu trinken?

Schöner Pass, super, super! War doch nur knapp vorbei. Tolle Idee, echt stark! Kopf hoch, Bastian, der nächste kommt an. Wisst ihr noch, was wir in der Halbzeit im Stuhlkreis besprochen haben? Beim nächsten Mal guckst du den Marco einfach vorher an und dann weiß er, dass der Pass kommt. Und du rennst dann richtig los, Marco. Das klappt! Also, Bastian, Marco, weiter, ihr macht das ganz toll. Achtung, jetzt haben die Italiener Einwurf.

Mats! Was soll denn das? Mats, kommst du mal her bitte! Ja, kommst du mal bitte her. Ich rede mit dir. Du kannst den doch nicht einfach umgrätschen. Der hat dir doch nichts getan. Na klar will der auf unser Tor schießen, wir schießen auf das Tor der Italiener, und die schießen eben auf unser Tor. So ist das beim Fußball. Da kannst du den doch nicht einfach umhauen! Das sah ja schlimm aus. Siehst du, jetzt kriegst du eine gelbe Karte. Das hast du jetzt davon. Was heißt hier Notbremse? Mats, wirklich, also ehrlich. Nimm dir mal bitte ein Beispiel am Philipp, der macht so was nicht. Nein, es geht jetzt nicht darum, dass der Philipp bei den Bayern ist und du bei Dortmund. Hier geht es um Unsportlichkeit. Mats, ich bin jetzt wirklich ein wenig enttäuscht wegen deinem unfairen Verhalten. Läufst Du jetzt bitte da hin und entschuldigst dich beim Balotelli. Gerade der Balotelli, wo der so eine schwierige Kindheit hatte. Sein ganzes Leben muss der sich schon rassistische Sprüche anhören, weil er ein Mensch mit schwarzer Hautfarbe ist. Und dem trittst Du jetzt eins rein. Los jetzt, entschuldige dich und gib ihm die Hand. Ja, wenn er nicht will, dann ist das nicht dein Problem.

So Manu, jetzt pass mal auf, dass der nicht in unser Tor reinschießt, der darf jetzt nämlich ganz alleine schießen. Haltet ihr mal ein bisschen Abstand. Und nicht stören. Das sind die Regeln. Vielleicht kriegt ihr nachher auch noch einen Elfmeter, und dann seid ihr auch froh, wenn ihr nicht gestört werdet.

Ach, wie schade, jetzt hat er den Elfmeter getroffen. Manu, Kopf hoch, das kann jedem passieren. Der hat aber auch einen Wumms. Manu, das ist total schwer, einen Elfmeter zu halten, das weißt du doch, Manu! Nein, du bist super gesprungen. Jetzt ärgere dich doch nicht so, hast dir halt die falsche Ecke ausgesucht. Das ist wie beim Roulette, manchmal kommt schwarz und manchmal kommt die andere Farbe. Dafür kannst du nichts. Einfach weiter spielen. Eins zu eins, ist doch super. Dann muss keiner traurig sein, jeder hat ein Tor. Ist doch nur ein Spiel…“

In Artikeln der Kategorie „Humor“ mache ich mich über die Branche lustig, in der ich arbeite und die ich liebe.

Gemeinnützige Vereine und Marketing

06/11/2013

Daniel

Gemeinnützige Vereine und Bürgerinitiativen sind die ungekrönten Könige der Öffentlichkeitsarbeit. Wer kennt sie nicht, die wunderschönen, mit Word gestalteten dreispaltigen Flyer, die für eine gute Sache werben?

Inspiriert von einigen Beispielen bin ich in einem Kunstprojekt der Frage nachgegangen: Wie würde Werbung für ein Auto aussehen, wenn sie von einem gemeinnützigen Verein entworfen worden wäre? Das Resultat ist dieser Flyer.

In Artikeln der Kategorie „Humor“ mache ich mich über die Branche lustig, in der ich arbeite und die ich liebe.

Die Civil Academy

03/10/2012

Daniel

Seit 2012 arbeite ich als Trainer für die Civil Academy des Bundesnetzwerkes Bürgerschaftliches Engagemen (BBE). Zweimal im Jahr erhalten junge Menschen die Möglichkeit, sich mit ihren Projektideen bei der Civil Academy zu bewerben. Die erfolgreichen Bewerber/innen nehmen dann an einer „Akademie für Weltverbesserer“ teil: In drei sehr intensiven Kompaktseminaren zu den Themen Projektmanagement, Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit lernen die jungen Teilnehmer/innen die Grundlagen für die erfolgreiche Umsetzung ihrer Projekte. Koordiniert wird die Civil Academy von der begnadeten Organisatorin Jana Kellermann vom BBE und ihrem tollen Team!

Die Civil Academy lebt besonders von der Vielfältigkeit der vorgeschlagenen Projekte – von der lokalen Initative über die große weltverändernde Idee bis hin zur leicht durchgeknallten Aktion ist alles mit dabei!

Dozent/innen der Civil Academy kommen sowohl aus der Wirtschaft als auch aus dem Non-Profit-Bereich (wie ich). Meine Aufgabe ist besonders die Vermittlung von Grundlagen von Projektmanagement und Fundraising. Jedes Jahr können mehr als 40 junge Menschen geschult werden – Informationen zur Bewerbung gibt auf der Seite der Civil Academy.